Liebe Leserinnen & Leser,
wir freuen uns, dass Sie sich für die Arbeit unseres Ortsvereins interessieren. Hier finden Sie alles über unsere Arbeit vor Ort in Waghäusel und natürlich über die Personen, die aktiv daran beteiligt sind. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.
Herzlichst
Krimhilde Rolli und David Heger, Vorsitzende der SPD Waghäusel
Der Sportpark am WaWiKi ist ein echter Erfolg für Waghäusel. Ob Bolzplatz, Basketballkorb oder einfach ein Ort zum Abhängen – hier treffen sich Kinder, Jugendliche und Ältere, der Park wird täglich intensiv und gerne genutzt. Genau das macht ihn so wertvoll für unsere Stadt.
Aber wo viel los ist, muss auch die Sicherheit stimmen. Wir haben im vergangenen Jahr nach der Eröffnung des Parks darauf gedrängt, gefährliche Situationen durch den Fahrzeugverkehr auf dem Weg zur Waghbachhalle und zu den Sportplätzen zu entschärfen. Vor allem vom Pumptrack fahren immer wieder Kinder mit dem Fahrrad auf die Fahrbahn – gerade zu später Stunde eine gefährliche Situation.
Inzwischen wurden auf der Straße Bodenschwellen eingebaut, die vorbeifahrenden Fahrzeuge zur Verlangsamung zwingen – ergänzt durch ein verbindliches Tempolimit. Zwei Maßnahmen, die zusammen wirken und den Bereich rund um den Sportpark spürbar sicherer machen. Und das Beste: Der Spielbetrieb läuft wie gewohnt weiter, ohne Einschränkungen und ohne Abstriche beim Spaß. Die Sorge vor einem „Pumptrack light“ hat sich damit nicht bestätigt.
Der Sportpark am WaWiKi bleibt damit, was er ist: ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt. Jetzt ist er einfach noch ein Stück sicherer.
Zur Eröffnung der Sonderausstellung am 17. Juni in der Eremitage Waghäusel kam war neben vielen Interessenten auch die SPD Fraktion komplett vertreten. Alle kamen zusammen, um einen besonderen Blick auf die regionale Geschichte zu werfen. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung "100 Jahre Suedzucker und die Goldenen Zwanziger in Waghäusel", die Vergangenheit, Zeitgeist und Architektur auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.
Die historische Kulisse der Eremitage verleiht der Präsentation einen ganz eigenen Charakter. Zwischen barockem Ambiente einerseits und den Spuren der 1920er Jahre in den Innenräumen, entfaltet sich ein spannender Zugang zur Entwicklung der Region. Eindrucksvolle Exponate, originale Details im Stil des Art Deco und historische Dokumente machen sichtbar, wie eng die Geschichte des Ortes mit der Suedzucker AG verbunden ist.
Besonders bemerkenswert ist, mit wie viel Sorgfalt und Fachkenntnis die Ausstellung zusammengestellt wurde. Sie vermittelt nicht nur historische Fakten, sondern schafft auch eine lebendige Atmosphäre, die Besucherinnen und Besucher in eine bewegte Epoche eintauchen lässt. Gerade das Zusammenspiel aus lokaler Erinnerung, wirtschaftlicher Entwicklung und kulturellem Erbe macht diese Präsentation so sehenswert.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die an der Umsetzung mitgewirkt haben. Hervorzuheben sind insbesondere Dr. Antje Gillich sowie die Archivare der Suedzucker AG, die mit wertvollen Unterlagen und Ausstellungsstücken zum Gelingen beigetragen haben. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Vergangenheit anschaulich und zugänglich vermittelt werden kann - und warum die Eremitage ein bedeutender Ort für die Geschichte Waghäusels bleibt.
Wir können die Ausstellung auf alle Fälle empfehlen.
Die SPD setzt sich für die Klimatisierung der Kitas in Waghäusel ein. Bislang wird eine schnelle Umsetzung durch die Verwaltung blockiert. Im Technischen Ausschuss hat Ulrike Lechnauer-Müller die Position der SPD-Fraktion klar gemacht und wirksame Maßnahmen statt weiterer Messungen gefordert:
Viele Mitglieder des Gemeinderats und auch die Verwaltung schätzen Zahlen, Daten und Fakten. Das ist grundsätzlich richtig und sinnvoll – etwa wenn es um die Berechnung von Straßenkanalisationen, Abwassergebühren oder andere technische Sachverhalte geht, die sich objektiv und nachvollziehbar ermitteln lassen.
Doch hier sprechen wir nicht über Gebührenkalkulationen oder technische Kennzahlen. Hier geht es um Menschen – und insbesondere um Kinder.
Als SPD-Fraktion vertrauen wir den Aussagen der Mitarbeitenden in unseren Kindertagesstätten. Sie verbringen täglich viele Stunden mit den Kindern, erleben die Situation unmittelbar vor Ort und tragen Verantwortung für deren Wohlbefinden. In vielen Gruppenräumen sind bereits Thermostate vorhanden, die die Temperaturen dokumentieren. Deshalb halten wir es nicht für zielführend, weitere 800 Euro für zusätzliche Messgeräte auszugeben. Dieses Geld sollte stattdessen direkt in Maßnahmen investiert werden, die den Kindern zugutekommen – beispielsweise in einen schattenspendenden Baum.
Immer wieder sprechen wir über den Abbau von Bürokratie. Mit der Anschaffung zusätzlicher Messgeräte würden wir jedoch genau das Gegenteil tun. Die Geräte müssten beschafft, installiert, betreut und ausgewertet werden. Das bindet Zeit und personelle Ressourcen, obwohl bereits heute ausreichend Hinweise und Nachweise über die tatsächlichen Hitze-Belastungen vorliegen.
Und selbst wenn weitere Messdaten erhoben würden, bliebe die entscheidende Frage bestehen: Wann ist der Punkt erreicht, an dem gehandelt werden muss? Wer definiert, welche Temperatur noch akzeptabel ist und welche nicht? Und welche Konsequenzen sollen daraus folgen? Die eigentliche Herausforderung beginnt doch erst danach – bei der Planung und Umsetzung von Verschattungen, verbesserten Belüftungen, Hitzeschutzfolien oder baulichen Anpassungen.
Die vorliegenden Bilder aus den Einrichtungen zeigen bereits deutlich die Situation in den Ruheräumen und die begrenzten Möglichkeiten zur Belüftung. Hinzu kommt die Hitzetabelle, die den kontinuierlichen Anstieg der Temperaturen und der Anzahl von Hitzetagen in den vergangenen Jahren dokumentiert und zugleich die Entwicklung für die Zukunft aufzeigt.
Herr Oberbürgermeister Deuschle, Sie selbst haben bei der Einweihung der neuen Feuerwehrfahrzeuge darauf hingewiesen, dass Waghäusel zu den heißesten Städten Baden-Württembergs gehört. Auch das sind Zahlen, Daten und Fakten.
Deshalb sind wir der Auffassung: Es ist nicht die Zeit für weitere Untersuchungen – es ist die Zeit zu handeln.
Die bislang eingesparte Klimainfrastruktur in den Kindertagesstätten muss endlich geschaffen werden. Die Finanzierung könnte beispielsweise über Mittel aus dem Sondervermögen erfolgen. Gleichzeitig sollte geprüft werden, inwieweit entsprechende Investitionen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes förderfähig sind. Mit einem Investitionsvolumen von deutlich über 50.000 Euro wäre die notwendige Größenordnung bei 19 Klimaanlagen mit geschätzten Gesamtkosten von rund 120.000 Euro zweifellos erreicht.
Alternativ könnten auch die zusätzlichen Einnahmen aus Grundstücksverkäufen zur Finanzierung herangezogen werden.
Unser Auftrag als Gemeinderat besteht nicht darin, immer neue Nachweise für ein längst bekanntes Problem zu sammeln. Unser Auftrag besteht darin, Lösungen zu schaffen.
Die Kinder in unseren Einrichtungen brauchen keinen weiteren Sommer voller Messungen. Sie brauchen jetzt wirksamen Schutz vor Hitze.
Die SPD-Fraktion zeigt sich enttäuscht über die jüngsten Entscheidungen im Gemeinderat. Nachdem bereits die Kita-Gebühren gegen die Stimmen der SPD erhöht wurden, ist nun auch der Antrag zur Verbesserung des Hitzeschutzes für Kinder unter drei Jahren in den TA zurückverwiesen worden. Für die Sozialdemokraten entsteht dadurch ein problematisches Signal: Eltern sollen immer höhere Beiträge für die Kinderbetreuung bezahlen, während dringende Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit ihrer Kinder aufgeschoben werden.
Aus Sicht der SPD ist die Situation in den Kindertagesstätten längst bekannt. Erzieherinnen und Erzieher berichten seit Jahren von hohen Temperaturen in Gruppen- und Ruheräumen. Gerade für Kleinkinder stellen Hitzetage eine besondere Belastung dar. Dennoch soll zunächst weiteres Geld in zusätzliche Messgeräte investiert werden, obwohl vielerorts bereits vorhandene Thermostate die Problemlage dokumentieren. Erst im Herbst dieses Jahres soll, anhand der Messdaten, weiter entschieden werden. So der Beschluss des Auschusses.
Die SPD hält diesen Ansatz für den falschen Weg. Statt neue Bürokratie aufzubauen und weitere Daten zu sammeln, sollten die vorgesehenen 800 Euro für Messungen direkt in konkrete Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel zusätzliche Begrünung fließen. Die Fraktion verweist darauf, dass Waghäusel, nach Aussagen von OB Thomas Deuschle, zu den heißesten Städten Baden-Württembergs zählt und die Zahl der Hitzetage weiter zunimmt.
Für die SPD steht fest, dass ausreichender Hitzeschutz in Verbindung mit Klimaanlagen keine Frage weiterer Messungen, sondern des politischen Willens ist. Während die Belastungen für Familien durch steigende Gebühren zunehmen, warten Kinder und Beschäftigte in den Einrichtungen weiterhin auf wirksame Verbesserungen.
„Die Kinder brauchen keinen weiteren Sommer mir Kennzahlen und Messungen, sondern jetzt wirksamen Schutz vor Hitze“, betont die SPD-Fraktion.
Bild: "U3-Schlafräumlichkeiten mit zugeklebten Fenstern und Türen oder einem schmalen gekippten Fenster bringen leider an Hitzetagen keine Abkühlung."
Wir laden alle Mitglieder des Ortsvereins herzlich zur diesjährigen JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG am Freitag, den 26. Juni 2026 um 19 Uhr beim FC Olympia 1919 e.V. Kirrlach (Südliche Waldstraße, 68753 Waghäusel) ein. Damit wir pünktlich und ungestört mit der Sitzung beginnen können, bitten wir alle, die gerne vor Ort essen möchten, bereits um 18:30 Uhr zu erscheinen und zu bestellen.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wird die Vorstandschaft unseres Ortsvereins turnusgemäß neu gewählt.
zur Einladung mit Tagesordnung